Führer

Weißte Therese,

manchmal habe ich so Tage an denen ich darüber nach denke, warum ihr Menschen immer einen Führer braucht. Also jemand der vorne läuft, der lenkt, entscheidet, die Verantwortung übernimmt. Das zieht sich durch alle Lebenslagen und Bevölkerungsschichten.

Immer wieder beliebt sind ja da erst mal die religiösen Führer. Vertreter dessen, was geglaubt wird. Einer, der für viele dass Lernen übernimmt und die Ergebnisse als unumstößliches Gesetz preisgibt.

In unseren Breitengraden ist da ja vor allem der Pabst beliebt. „Ratze“, wie wir unter uns Gebetsschwestern sagen. Ein Mann aus einem kleinen Dorf in Bayern, Namens Marktl am Inn, gleich an der Östereichischen Grenze, 8 Kilometer entfernt von Braunau am Inn. Bitte keine falschen Schlüsse jetzt, vielleicht ist dieses Gebiet bis heute ein wenig unterschätzt worden. Außerdem könnte ich höchstens dazu sagen, wie sich die Bilder doch gleichen, wenn er redet.

Na ja und dann natürlich die politischen Führer. Bei uns ja eine Frau, die bei ihrer Vereidigung gesagt hat: „Ich schwöre, so wahr mir Gott helfe.“

Doch wie steht es in dem alten Buch:

VOM SCHWÖREN

33Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): «Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.» 34aIch aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem bHimmel, denn er ist Gottes Thron; 35noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn csie ist die Stadt des großen Königs. 36Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. 37Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. d

Tja, da fragt man sich doch wirklich wo das hinführen soll, oder?

Oder nehmen wir noch kurz den in Amerika. „The President Evil“, olle Georg. Seit seiner Schulzeit Mitglied des Ordens „Skull & Bones“. Wer sich dafür interessiert was das ist…, hier: linkhausklein.png
Tatsache ist hier, daß der gute Freund vom Pabst aber so gar nichts mit dem lieben Gott am Hut hat. Aber wie immer macht euch hier euer eigenes Bild.

Ein Großteil unserer Jugend hat jetzt einen, vermeintlich ganz unpolitischen, Führer. Sein Name ist Bushido.
Ein Zitat:
Bushido: „Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Mir ist es völlig egal, was am 11. September in New York passiert ist. Genauso egal ist mir, ob jemand in Afrika hungert oder in Südamerika im Ghetto abgeknallt wird. Ich bin da nicht, ich lebe da nicht. Mir geht es gut. Ich brauche nicht aufgrund meines angeblich schlechten Gewissens so zu tun, als hätte ich mit irgendeinem gottverdammten Menschen auf dieser Welt Mitleid.

Quelle: Netzeitung

linkhausklein.png

Dabei fuchtelte er mit seiner 40.000 Euro Uhr dem Reporter vor der Nase rum. Soweit ich weiß, hat Bushido mehr Fans als es Anhänger des Dalai Lama in Deutschland gibt.Ich frage mich also wieder: Wo soll das noch hinführen, wenn das Lebensziel einer Jugend, mal abgesehen davon einmal bei Oliver Geissen zu sitzen und jemand völlig fremden zusagen, daß er zu dick ist, ausschließlich darin besteht, mal ein 40.000 Euro Uhr Besitzer zu werden und für schlecht gereimten Sprechgesang einen Preis nach dem anderen zu bekommen.

Aber na ja, was weiß ich kleiner, dummer Kater schon…

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