Am Personenbeschleuniger: Peter Sloterdijk.

Sehr geehrter Herr Sloterdijk,

(eine Rezension zu: Peter Sloterdijk. Scheintod im Denken. Von Philosophie und Wissenschaft, Suhrkamp 2010)
Verteiler an:
Mister Buckminster Fuller
Carl Friedrich von Weizsäcker
John Archibald Wheeler.

Ich schreibe diese Rezension als ein Brief, Herr Sloterdijk, nicht direkt an Sie persönlich, deshalb auch die Namen in den Verteilern. Ich schreibe diesen Brief an ein Problem und auch an eine bestimmte Art des Sprechens, oder an die Art, wie eine bestimmte Art des Sprechens zu einer bestimmten Art von Fragen oder auch Problemen (ge)führt. (hat.) Wenn ich hier also im folgenden Namen anspreche, dann spreche ich sie als Gefäße oder Träger an, die ein qicklebendiges Denken und Leben beinhalten oder sich „zum Tragen“ darum herum geformt haben, so zum Tragen auch gekommen sind.

Öffnung und Schließung der Kapsel. Einatmen. Ausatmen. Das Raumschiff Erde leben lernen.

Entropie – Kreativpotential der Natur. Interview mit Prof. T. S. W. Salomon

ZUR ROLLE DER ÄSTHETIK IN DEN MATHEMATISCHEN NATURWISSENSCHAFTEN AM BEISPIEL DES MAXWELL-FARADAYSCHEN ELEKTROMAGNETISMUS

Erstes Gespräch: Hochtechnologie – über das Risiko moderne Kathedralen zu bauen.

Eigentlich wollte ich hier nur ein Buch rezensieren. Das Buch heißt:

Eine Geschichte des Glasperlenspiels. Irreversibilität in der Physik. Irritationen und Folgen. Birkhäuser Verlag: Basel – Boston – Berlin 1990.

Aber ein durchaus nicht zufälliger Umstand gab mir Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Autor des Buches. Mit einem Raumfahrt-Ingenieur und Autor, der sich in Gefilden der Hochtechnologie ebenso auskennt wie in höhermathematischen Regionen der Wissenschaft – und hier mit einer exzellent ausgeprägten Kompetenz für die methodischen Basics theoretischer und praktischer Physik aufwarten kann..(…)

Warum Quanten? – fragte John A. Wheeler

Friedrich Nietzsche also. In seiner Betrachtung „Vom Nutzen und
Nachteil der Historie für das Leben“ schreibt er:
“Bei dem kleinsten aber und bei dem größten Glücke ist es immer eins,
wodurch Glück zum Glücke wird: das Vergessenkönnen oder,
gelehrter ausgedrückt, das Vermögen, während seiner Dauer
unhistorisch zu empfinden. Wer sich nicht auf der Schwelle des
Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann,
wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel
und Furcht zu stehen vermag, der wird nie wissen, was Glück ist,
und noch schlimmer: er wird nie etwas tun, was andre glücklich macht.
Denkt euch das äußerste Beispiel, einen Menschen, der die Kraft zu
vergessen gar nicht besäße, der verurteilt wäre, überall ein Werden
zu sehen: ein solcher glaubt nicht mehr an sein eigenes Sein, glaubt
nicht mehr an sich, sieht alles in bewegte Punkte auseinanderfließen
und verliert sich in diesem Strome des Werdens: er wird wie der
rechte Schüler Heraklits zuletzt kaum mehr wagen, den Finger zu heben.
Zu allem Handeln gehört Vergessen…”
(…..)

3. Einbruch in mein Labor.

Eine internationale Forschergruppe am Institut für Quantenoptik in Garching zieht im Juli 2010 zum ersten Mal das quantenmechanische Standartmodell öffentlich in Zweifel….(hier.) …dachte schon, ich würde mit meiner Einschätzung vom November 2009, dass die gesamte Quantentheorie objektiv falsch aber sozial-technologisch richtig ist, fast ganz allein dastehen….(hier.) Bleibt eigentlich nur noch, den Kollegen den Hinweis zu…