Kategorie: Allgemein

Die Glühlampe und das Mädchen.

Vor dem Haus: Silvester, Null Uhr angeknipst – der Hundertjahreswechsel.
Frauen im Pelz, Lavendelsäbel, Herrschaft im Zylinder, Pferdekutschen,
Sektkanonen-Küsse, Lippenstift… und etwas abseits: Wird gepflegt gekotzt.

Ein Streichholz zischt im Schnee.

Ein Kürassier, sehr jung, in straffer Uniform, wirkt abgelenkt,
er steht, er raucht, er schwibbst, er schwankt, er schaut:

Ihn balanciert: Die damals neue Glühlampe.

Noch einmal Heidegger: Stadt, Land, Sprache…

Bei Heidegger, um ihn herum…findet sich ein Ungelöstes. Eine Art Rätsel. Warum und wozu nahm er im Denken den bäuerlich-feldgängigen, den ländlichen Sprachton an? Ein Ton des Sprechens und Denkens, der sich bei ihm irgendwann verdichtet hatte zu einer Note, die bis heute angezweifelt oder ignoriert oder gar nicht verstanden wird; die Aussage und Behauptung…

Wärme-Arbeit und Kühlungs-Handeln.

Das Bekannte ist noch nicht erkannt. (G.F. W. Hegel) Ein-Wendungen… Das jetzt vollständig vorliegende Dokument „Entropie-Kreativpotential der Natur I – V“ PDF zum Download hat mein Gesprächspartner T.S.W. Salomon seinem langjährigen ehemaligen Kollegen und Freund Rudi Waibel gewidmet. Ich widme es hiermit noch nachträglich Martin Heidegger. Warum – weil hierin etwas angedeutet wird, was Heideggers…

Dauer und Verdauung – nach Bergson, nach Heidegger

Zur Biophysik des „Metaphysischen.“ Schriebe eine Frau Dauer einen Brief an eine Frau Zeit, so wäre es der  Brief einer reisenden Königin  – gerichtet an ihre daheim gebliebene Kammerzofe. Es war der französische Philosoph Henri Bergson, der vor etwa 100 Jahren den Begriff der  Dauer (franz: Dureé) als Achtungswort und um-greifenden Terminus einführte in die philosophische…