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Genre : Märchen

Jugend und Märchen

Ich werde ja, mit jedem Tag den ich mehr mit Jugendarbeit verbringe überzeugter, daß unsere Nachkommen fast unüberwindlichen Barrieren gegenüber stehen, wenn es darum geht einen graden Satz zu bilden. Also ich meine, ich bin nun wirklich nicht besonders stolz darauf ein deutscher Kater zu sein, aber…
Ich dachte jetzt in letzter Zeit öfter, vielleicht mag es daran liegen das in meiner Jugend die Idole Baader-Meinhof und nicht Mario Barth hießen…., aber gut. Wollen wir verblendeten Menschen hier kein Forum geben.
So war vor kurzem auch zum Beispiel zu lesen das Jugendliche heutzutage immer schwerer Zugang zu Märchen finden. Kann man sich jetzt auch fragen woran das liegt.
Ich denke so ein Märchen ist einfach zu viel Information auf einmal und es ist eben nicht mehr die angemessene Sprache. Und um einem Jugendlichen so eine Geschichte der Gebrüder Grimm heute näher zu bringen, müßte das wahrscheinlich eher so aussehen:
Das Märchen von Kevin-Hänsel und Mandy-Gretel


Alter, waren mal Typ und Braut so, beide krass mini so, gehen konkret zu Wald. Auf einmal sagt Typ so:
“Ey Alter, hab isch nisch mehr Plan wo ist Weg und hab isch Hunger.”
Sagt Braut so: “Alter bist du scheiße blöde oder was? Siehtst du nisch da vorne Mc Knusperhäuschen Drive In, vorne hinter krasse Eische so?”
Typ und Braut gehen so zu Mc Knusperhäuschen Drive In so.
Auf einmal sagt Typ so: “Ey krass Alter, Frau hinter Kasse sieht konkret aus wie Dieter Bohlen.”
Kommt Frau, sieht aus aus wie Dieter Bohlen so, gesprungen vor von Kasse so, haut Typ so megamäßig in Fresse und steckt mit Kopf in Friteuse.
Kommt Braut von hinten so, schubst Frau, sieht aus wie Dieter Bohlen in Microwelle, rettet Typ so aus Friteuse, rauben aus Kasse so und leben megaglücklich und krass zufrieden bis Braut zum ersten Mal kriegt Tage so.
Also so ungefähr…

Blödkäppchen

Wie der Kleine Prinz einmal unheimlich Zeit sparte.

Guten Tag, sagte der Fuchs, ich bin ein Fuchs.

Du bist sehr schön, antwortete der kleine Prinz. Komm und spiel mit mir!“

Ich kann nicht mit dir spielen, sagte der Fuchs. Ich bin noch nicht gezähmt. Bitte: zähme mich!

Was muss ich da tun? fragte der kleine Prinz.

Du musst sehr geduldig sein, antwortete der Fuchs. Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich verstohlen, so aus den Augenwinkeln anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher zu mir setzen können… und wer weiß, in einigen Monaten vielleicht schon, da werden wir dann zusammen spielen können. Und wer weiß, irgendwann wirst du mich vielleicht sogar streicheln können.“

So eine…Scheiße, dachte der kleine Prinz, zog seinen Trommelrevolver aus dem verborgenen Schulterhalfter, schoss den Fuchs über den Haufen, brachte ihn zu einem Tierpräparator, ließ ihn da ausstopfen, nahm den Balg mit nach Hause und streichelte ihm dort noch am selben Tag das Fell in Fetzen.

Treppe

Bilderbogen

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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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