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Aktuell:

Genre : Kochkunst

Tomaten-Rucolasalat mit gebratenen Pfifferlingen und Steinpilzen

Kaum ist die Spargelzeit vorbei, folgt auch gleich die nächste ” Feinkostsaison”: mit Pfifferlingen und Steinpilzen. Zur Zeit (im Juli) stammen sie größtenteils aus dem Osten Europas, aber vereinzelt bekommt man sie auch schon aus Bayern.
Viele verbinden diese Pilze eher mit einer Sahnesauce und einem Semmelknödel, hier bei Teutonika empfehle ich Euch mal eine andere einfache Variation…

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Zutaten:

1-2 Bund Rucola
2-3 Tomaten (ich mische dabei gerne italienische Eiertomaten und Kirschtomaten)
Pfifferlinge und Steinpilze, so viel Ihr wollt….

Zubereitung:

Den Rucola als “Bett” für die Tomaten auf den Teller oder eine Platte legen, die Tomaten in dünne Scheiben schneiden, und auf dem Rucola verteilen.
Aceto Balsamico (1/3) & Olivenöl (2/3), Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker in einen verschließbaren Becher geben, gut schütteln und auf dem Salat verteilen.
Pilze putzen, aber nicht waschen! Ich schneide meist nur den Strung ab und schabe den “Dreck” mit einem kleinen Messer ab. Die Steinpilze in Scheiben schneiden, die großen Pfifferlinge halbieren und in einer heißen Pfanne kurz mit ein wenig Olivenöl anbraten und schließlich mit Salz und Pfeffermühle abschmecken. Vielleicht noch ein bisschen gehackte Petersilie drüberstreuen und auf den Salat verteilen…. fertig!

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Viel Spaß Euer Tom

Salat mit Broccoli, Fenchel und Grapefruit

Eine schöne Abwechslung zum gemischten Salat…wenn man Broccoli mag!
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Zutaten:

1 Broccoli

1 Grapefruit

1 Fenchel

Mandeln gehackt

Für das Dressing: Zitrone, Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zum Blanchieren vom Broccoli gebe ich euch ein Tip: lasst mal das Salz weg im Wasser. (Salz entzieht dem Broccoli die herrlich grüne Farbe). Der Rest ist – wie immer – schnell gemacht: Fenchel dünn aufschneiden (am besten mit der Aufschnittmaschine), die Grapefruit mit dem Messer schälen (die weiße Haut sorgfältig entfernen), diese in Scheiben schneiden oder filetieren, Mandeln ein wenig karamellisieren und dann alle Zutaten mit viel Liebe auf Tellern oder einer Platte anrichten. Als Unterlage habe ich noch ein bisschen Rucola genommen. Für diesen Salat würde ich ein ganz einfaches Zitronen-Olivenöl- Dressing empfehlen!

Viel Spaß

Euer Tom

Gulaschsuppe

Ein absoluter Klassiker unter den Suppen und – wie ich immer wieder feststellen muß – ein wenig aufwendig in der Vorbereitung; aber der Genuß entschädigt für alles…

Zutaten für 3-4 Liter:gulasch_x.jpg
500 g mageres Rindfleisch
3 Paprika
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1/2 Knollensellerie
2 mehlig kochende Kartoffeln
1 Dose geschälte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1/2 Flasche Rotwein
1 L Brühe (kann auch instant sein)
Außerdem: Mondamin und Sojasauce


Zubereitung:
Fleisch in kleine Würfel schneiden; und jetzt kommt ein Tip, den Ihr Euch merken müsst: Das geschnittene Fleisch mit Mondamin und Sojasauce marinieren. Mondamin ist ein “Fleischzartmacher”; die Sojasauce hilft auch und verhindert, dass die Masse zu “pampig” wird. Übrigens gilt das auch für das normale Gulasch linkhausklein.png oder Geschnetzeltes. Probiert es mal aus, aber übertreibt es nicht mit dem Mondamin, nur bestäuben! Ihr könnt auch ein wenig Paprikapulver und Pfeffermühle dazugeben, dann nimmt das Fleisch gleich den Geschmack an.
Jetzt wird gearbeitet: Gemüseschneiden linkhausklein.png. Alles in kleine Würfel, je kleiner desto feiner.
Wenn Ihr das Gemüse geschnitten habt, dürfte sicher die halbe Stunde rum sein, die das Fleisch marinieren sollte. Jetzt scharf anbraten und nach und nach das Gemüse dazu geben. Dann das Tomatenmark dazu und wenig später mit dem Rotwein 1-2 mal ablöschen.Mit der Brühe und den geschälten Tomaten (gegebenenfalls vorher noch zerstückelt) auffüllen und ca. 1 Stunde kochen lassen.
Mit Salz abschmecken. Ich gebe, weil ich es gerne scharf mag, noch ein paar getrocknete Chilischoten dazu.

Gutes Gelingen,
Euer Tom

Steinpilzcarpaccio mit Thunfischtartar

Die eigentlich zwei Gerichte sind jeweils für sich schon ein kulinarischer Leckerbissen, zusammen jedoch sind sie dann ein unschlagbar harmonierendes Team.
In diesem Fall hängt das Ergebnis ganz besonders von der Frische der Zutaten ab; insbesondere der Thunfisch, da er roh zubereitet wird. Die Steinpilze sollten nicht zu groß, dafür aber schön fest und natürlich ohne “Fleischeinlage” sein.
Wenn also die Hauptzutaten beste Qualität aufweisen, dann ist am Erfolg dieser Vorspeise nicht mehr zu rütteln…

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Zutaten für das Thunfischtartar:
Thunfisch (Maguru) für 4 Personen ca. 150 g
1 Schalotte (falls sie besonders groß ausfällt nur eine Halbe)
Ingwer (Daumen groß)
1/2 Zitrone
Koriander (ersatzweise Petersilie, aber nur für die, die Koriander überhaupt nicht mögen)
Salz, Pfeffer und ein Hauch Olivenöl und Sojasauce

Zutaten für Steinpilzcarpaccio:
3-4 Steinpilze (mittlere Größe)
1/2 Zitrone
Schnittlauch
Salz und Pfeffer, gutes Olivenöl
wer mag, als Unterlage ein paar Blätter Rauke

Zubereitung:
Das Steinpilzcarpaccio geht sehr schnell, sodass wir zunächst mit dem Thunfisch anfangen:
Anders, als beim Rindertartar, können wir den Thunfisch nicht durch den Wolf drehen und müssen ihn daher so fein, wie möglich, in kleine Würfel schneiden. Man kann ihn durchaus später noch ein wenig kleiner hacken, sollte aber unbedingt darauf achten, ihn nicht zu Brei zu schneiden.
Den Ingwer nicht reiben (er schmeckt sonst bitter; ich habe es ausprobiert), sondern so, wie auch die Schalotte, in kleinste Würfel schneiden.
Alles zusammen vermischen, den grob gehackten Korinander dazu geben und abschmecken. Mit dem Zitronensaft zunächst eher sparsam umgehen und lieber später noch einmal nachgeben.
Das Olivenöl und die Sojasauce, Salz und Pfeffer vollenden das Tartar.
Und jetzt kümmern wir uns um die Steinpilze:
Bei mir macht es keinen großen Unterschied, ob die Pilze mit Messer oder der Maschine geschnitten werden. Ich benutze trotzdem vorwiegend das Messer. Die geschnittenen Steinpilze auf einem Teller verteilen, mit Zitrone beträufeln, mit Salz und Pfeffermühle würzen und schließlich mit Olivenöl beträufeln und mit Schnittlauch vollenden…

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Dazu passt natürlich frisches Baguette, aber auch kleine Blinis mit einem Klecks Creme Fraiche haben hier ihre Wirkung nicht verfehlt.

Viel Spaß,

Euer Tom

Ragout von der Pute mit Kürbis, Aprikosen und getrockneten Tomaten

In meinem Streben nach wunderbaren und einfachen Rezepten möchte ich Euch dazu bewegen, diese bei Euch zu Hause nachzukochen; und auch bei diesem Rezept solltet Ihr der Versuchung auf keinen Fall widerstehen.

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Zutaten:
ca. 120 g Putenfleisch, grob gewürfelt
1/2 Hokkaiodo-Kürbis, grob gewürfelt, ich empfehle Euch ihn zu schälen
1 Zwiebel/Schalotte
1/2 Stange Lauch/oder 1 Bund Frühlingslauch
100 g getrocknete&geschwefelte Aprikosen
100 g getr. Tomaten
ein wenig Brühe zum Aufgießen

Zubereitung:
Das Fleisch zunächst salzen und pfeffern, dann kräftig anbraten Die Hitze ein wenig drosseln und die Zwiebeln und den Kürbis dazu geben. Etwas später könnt Ihr dann den Lauch, die Aprikosen und die Tomaten dazu geben. Alles zusammen lasst Ihr nun für ca. 8-10 Minuten schmoren und gebt ab und zu ein wenig Brühe dazu.
Schließlich habe ich alles noch mit etwas Curry und Paprika abgeschmeckt und war von dem Ergebnis begeistert. Das Grün von den Frühlingszwiebeln habe ich zum Schluss als Deko drüber gestreut.

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Übrigens: Dieses Rezept ist nicht nur leicht zu Kochen, sondern auch als Diätessen leicht zu genießen!

Viel Spaß
Euer Tom

Blumenkohlsalat

Blumenkohl zählt eigentlich nicht zu meinen Gemüsefavoriten, aber als Rohkostsalat finde ich ihn prima: schön knackig und eine gute Alternative zu Karotten, Gurken oder Tomaten. Das Dressing ist mein neuster Hit; Ihr müsst es unbedingt ausprobieren!

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Zutaten:
1/2 Blumenkohl (nur die Röschen!)
1 Zwiebel
Schnittlauch

Mein “Dressing 2008″: Zitronen-Olivenöldressing mit Plumsauce.

Saft von 1 Zitrone
1 El Senf
1-2 EL Plumsauce
3-4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Maggi

Die Zubereitung ist denkbar einfach, fangen wir also gleich mit dem Dressing an:
Ihr braucht einen gut verschließbaren Becher, zum Beispiel ein leeres Marmeladenglas, Tupperware oder ähnliches. Dort hinein gebt Ihr alle Zutaten in den beschriebenen Mengen, und dann wird nur noch kräftig geschüttelt, bis sich der Senf aufgelöst hat. Hört sich einfach an – ist es auch! Wer Maggi nicht mag, kann natürlich darauf verzichten.

Jetzt müsst Ihr nur noch den Blumenkohl putzen, die kleinen Röschen ablösen und den Strunk entfernen. Zwiebel würfeln, Schnittlauch schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Dressing mindestens 10-15 Minuten ziehen lassen (Der Blumenkohl braucht ein wenig Zeit, bis er sich mit dem Dressing verbindet). Angerichtet mit ein paar knackigen Radieschen und Kopfsalat … teutonischer geht es kaum.

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Apropos Radieschen: Bevor das Bund Radieschen in den Kühlschrank kommt immer das Blattgrün wegschneiden, denn es entzieht den Radieschen das Wasser!

Viel Spaß,
Euer Tom

Thai-Dorade Teil 2

Auch wenn mein Besuch in Thailand noch ein paar Wochen entfernt liegt, ist die Vorfreude auf den ersehnten Urlaub so groß, dass auch eine zweite Dorade das zu spüren bekam: Dieses mal gebettet auf dem halben Kürbis (den ich noch übrig hatte) und einer Süßkartoffel.

Zutaten:
1 Dorade
1/2 Kürbis (Hokkaido)
1 Süßkartoffel
5-6 Kaffirblätter (Zitronenblätter)
1 Lemongrass
1 Knoblauch
2-3 Frühlingszwiebeln
ein wenig Olivenöl zum beträufeln, grobes Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Normalerweise kann man den Hokkaidokürbis mit Schale verarbeiten und genießen, aber da der Fisch nur für eine halbe Stunde im Ofen bleibt, reicht die Garzeit nicht, und Ihr solltet den Kürbis vorab schälen. So auch die Süßkartoffel. Dann ein paar Zitronenblätter, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln dazu geben, alles mit ein wenig Olivenöl berträufeln und erst einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen (bei 200 Grad, Umluft) geben. In der Zwischenzeit könnt Ihr den Fisch auf einer Seite mit einem Messer einritzen, und in den Schnitt gebt Ihr dann jeweils ein Kaffirblatt. Die Dorade noch salzen und pfeffern und auf das Gemüse im Ofen legen.
Nach 30 Minuten könnt Ihr etwas ganz Köstliches aus dem Ofen holen.

Dazu habe ich eine Kokosnuss-Erdnuss-Sauce serviert.

Viel Erfolg beim Nachkochen,

Euer Tom

Schwarzwälder Kirschtorte im Glas

Richtig gelesen: Torte im Glas!
Anlässlich zu einem gestrigen “Live-Cooking-Event” für 120 Personen habe ich als krönenden Abschluss dieses Dessert gemacht, und es war ein absoluter Erfolg! 60 Portionen hatte ich vorbereitet, und es hat wahrlich keine 5 Minuten gedauert bis alle vergriffen waren.

Zutaten:
Für 6-8 (60) Gläser mit Deckel.
1 (3) Schokoladen-Torten-Boden.
Für die kleine Portionierung eignet sich auch ein kleiner Herrenkuchen.
1 (8) Becher Mascarpone
1-2 EL (1kg) Creme fraiche
1/2 Becher (0,5 L) Sahne
Zitronenabrieb
Zucker nach Belieben
1/2 Glas (5 Gläser) Schattenmorellen
0,1 L (0,5 L) Glühwein
Kirschsaft
100 g (500 g) brauner Zucker
1 EL (4-5 EL) Mondamin
Kirschwasser nach Belieben, Edelbitter-Schokoflocken zum Garnieren.

Zubereitung:
Zunächst fangen wir mit den Kirschen an, denn diese sollten zur Weiterverarbeitung kalt sein: Dazu den braunen Zucker karamelliesieren lassen, mit dem Glühwein ablöschen und einen Schuss Kirschwasser sowie den abgetropften Kirschsaft dazugeben. Das Ganze auf die Hälfte einreduzieren lassen und mit dem Mondamin abbinden; anschließend abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Mascarponecreme mit den anderen Zutaten anrühren und abschmecken. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein, sondern eher eine schöne cremige aber feste Konsistenz haben!
Jetzt den Schokoboden ausschneiden/ausstechen, die dabei entstehenden Abschnitte kann man gut verwerten! Nun die Mascarponecreme darüber geben (diese sollte am besten mit einer Spritztülle direkt am Rand entlang gespritzt werden), dann die abgekühlten Kirschen, darauf noch einen kleinen Klecks Mascarpone und zum Schluß die Schokoflocken.
Deckel drauf und kühl stellen, fertig!

Einzelglas
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Viel Erfolg und Spaß beim Nachmachen!

Euer Tom

Treppe

Bilderbogen

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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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