Geschenke, geschenkt.

Ich nenne keine Namen. Es gibt aber Menschen, die ganz offensichtlich erwarten, dass ich mich bedanke, wenn sie mir zum Geburtstag einen Stifthalter in Form eines nackten Mannes schenken, dem man den Stift in den Anus schieben muss.

Ich tue das auch. Nicht das Bedanken. Das Stiftschieben.

Dem armen Kerl ist eh nicht mehr zu helfen: Ein Mensch, der sein Leben lang mit geöffneter Rosette vor anderen Leuten hockt. Sicher ist das die strategisch effizienteste Haltung für eine Karriere beim Fernsehen. Doch spätestens da geht die unsterbliche Seele vollkommen zurecht stiften. Auch wenn der Notausgang verkorkt ist – sie findet einen Weg aus diesem nicht wirklich sinnstiftend gekrümmten Körper.

Wer solcherart gehaltene Stifte mit Begeisterung nutzt, dessen Schreibe ist auch für den Arsch.

P.S. Solltest Du jetzt denken: Hey, das war doch ein Geschenk. Das sollte man doch nicht so…da kann man doch mal…Vorsicht! Nur ein Moment der Schwäche, ein kurzer Augenblick der Zustimmung – und Du öffnest die Tür zu einem Leben mit endlos vielen Spaßgeschenken. Aufblasbare Torten. Pralinen mit Senfgeschmack. Furzkissen. Sage dann nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt.

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