Wie der Kleine Prinz einmal unheimlich Zeit sparte.

Guten Tag, sagte der Fuchs, ich bin ein Fuchs.

Du bist sehr schön, antwortete der kleine Prinz. Komm und spiel mit mir!“

Ich kann nicht mit dir spielen, sagte der Fuchs. Ich bin noch nicht gezähmt. Bitte: zähme mich!

Was muss ich da tun? fragte der kleine Prinz.

Du musst sehr geduldig sein, antwortete der Fuchs. Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich verstohlen, so aus den Augenwinkeln anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher zu mir setzen können… und wer weiß, in einigen Monaten vielleicht schon, da werden wir dann zusammen spielen können. Und wer weiß, irgendwann wirst du mich vielleicht sogar streicheln können.“

So eine…Scheiße, dachte der kleine Prinz, zog seinen Trommelrevolver aus dem verborgenen Schulterhalfter, schoss den Fuchs über den Haufen, brachte ihn zu einem Tierpräparator, ließ ihn da ausstopfen, nahm den Balg mit nach Hause und streichelte ihm dort noch am selben Tag das Fell in Fetzen.

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