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Meyer & Meyer

Treiben

Dahin,

Im Ozean des Lebens,

Im Sandmeer der Geschichte,

Im Sumpf der Finsternis,

In den Wellen der Musik.

So treiben wir.


Dahin.


Treiben und Gleiten dahin,

Durch die verrottende Gesellschaft,

Durch die monetarische Gier,

Durch die See der Scheinheiligkeit,

Durch den Zerfall des Gemeinen.

So treiben wir.


Und treibe ich,

Und treibst Du.


Immer weiter,

Zum Strudel der Vergessenheit,

Zur Brücke der Wiederkehr,

Zu den Schatten der Versessenheit,

Hin zur finalen Gnadenlosigkeit,

Ach treiben, treiben.


Lass uns treiben,

Ohne bleiben.


Und weiterschweben wie auf Watte,

Über die Berge der Ewigkeit,

Über die Moore der Vergangenheit,

Über die Klänge der Dunkelheit,

Über die Flüsse der Erhabenheit,

So treiben wir.


Treiben,

Schweben,

Gleiten,

Dahin.


Dahin.

© Bernhard Meyer


Ansbach, Februar 2010


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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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