TEUTONIKA – Leben in Deutschland

Transmission zwischen Form und Fehler

Aus einem Gespräch.

Hier zum Kontext

Lieber Martin B. Zu ihren Fragen:
Was ist denn ein Wärmeverbrauch?
Gut, exakter: Jeder kognitive Vorgang, also auch das Bilden von Zahlen, Funktionen oder das Denken von Begriffen – kann ganz unmöglich ohne Energieumsatz geschehen. Soll heißen: Das Gehirn ist ein Energieverbraucher. Es muss Transmitter-Vorgänge zwischen den synaptischen Spalten fügen, bewegen, koordinieren: Also leistet es Arbeit. Diese Arbeit, die hier beim Denken geleistet wird, setzt Energie um in komplexe Transmitter-Prozesse, Parallel-Kontexte, Gedächtnis etc….. Sie können diese Aktivität als Arbeitsleistung betrachten. Bei dieser Arbeit und für diese Arbeit muss ein Stoffwechselprozess aktiviert sein, der Glukose-Sauerstoff-Wechsel plus eine per Ionenaustausch aktivierte elektromagnetische Trans-mitteraktivierung – Wenn der Entropie-Satz gilt, dann gilt er auch hier: Dieser Vorgang streut auch einen Teil Wärme. Das heißt, ein Teil der Nährstoffe, die dem Gehirn über die BHS zur Verfügung gestellt werden, wird nicht in Denkleistung umgesetzt, sondern in Wärme abgestrahlt.

Was soll es bedeuten, sich selbst quantitativ zu stabiliseren?

Das bedeutet, noch bevor Sie selbst “1” sagen oder “2” und “2” zusammenzählen, sich bereits selbst als “Ich” g e g e n ihre Gegenstände, die sie zählen, stabilisert haben müssen. Das heißt: Dass Sie selbst quantisieren können, setzt stillschweigend vorraus, dass Sie sich vorher bereits selbst als “1” – in die Welt hineingezählt haben. Diese Selbstquantisierung ist so selbst-verständlich, dass sie nicht wahrgenommen wird.
Jeder Quantisierung geht eine Selbstquantisierung vorran, die eine Unterscheidung zwischen “Ich” und “Welt” leistet.
Mit anderen Worten: Willst du etwas erkennen, musst du es unterscheiden/Willst du etwas unterscheiden, musst du es erkennen.
Die aller erste Beobachtung, die allen anderen Beobachtungen vorrangeht, ist aber eine Unterscheidung zwischen “Ich” als Zähler und der “Welt” als Gezähltes. Schon diese Unterscheidung ist eine physische Leistung. Schon diese Unterscheidung, die unser Bewusstsein von der Welt da draussen diskretiert, hat einen Energie-Verbrauch.

Was ist eine Wärme-Streuung?

Eine Wärme-Streuung resultiert aus der Tatsache, dass jeder Arbeitskreislauf als Schwingung oder Sinusrotation, als Richtungs-Tausch-Prozess beschrieben werden kann, der aber nicht ganz dicht ist: Im Gehirn ist dies der Austausch von Transmittern am synaptischen Spalt.
Tausch deshalb, weil es jeweils ein Abgeben (Verlieren) und ein Anehmen (Gewinnen) zwischen den Spalt-Enden beschreibt, “INFORMATION” setzt sich aus beiden Vorgängen zusammen, dem Abgeben und dem Annehmen. Da auch der Transmitterwechsel am Synaptischen Spalt eine Arbeit (Kraft mal Weg) im physikalischen Sinne ist, kann man diesen Tausch auch als Arbeits-Maschine betrachten, der nach Clausius einen Energieverlust verursacht. Ein gewisser Anteil von Energie (Glukose- Sauerstoff-Wechsel) wird also nicht in Bewegung von Transmittern umgesetzt, sondern strahlt als Wärme an die Umgebung ab.
Deshalb ist jede “Zahl” das Ergebnis einer Arbeit, und auch diese Arbeit als Maschine betrachtet, kann keinen Wirkungsgrad 1 haben. Kein perpetuum mobile.

ABER DIESER VERLUST BEIM DENKEN EINER ZAHL; DIESEN VERLUST
KANN DAS DENKEN SELBST NICHT ERFASSEN ALSO SYNCHRON –
MITRECHNEN ODER AUSDRÜCKEN IM MOMENT DES DENKENS.

Aus diesem Grunde, verursacht alle Mathematik einen ontologischen Fehler, weil sie den Wärmeverlust ihres eigenen Rechnens im Moment des Rechnens nicht mitrechnen kann. Deshalb ist alle Mathematik nicht nur mengentheoretisch undicht (Goedel) sondern auch thermodynamisch undicht. (Clausius)

Deshalb ist ihr Hinweis auf reversibel computing nicht zielführend gewesen, weil auch reversibel computing einen uneinholbaren Wärme-Verlust (Abtrahlung) nach aussen produziert, den das Rechnen selbst synchron beim Rechnen nicht abbilden kann. Reversibel computing ist eine logische simulation des Fließgleichgewichts. Aber auch ein Fließgleichgewicht hat einen thermischen Streuverlust an die Umgebung. Auch ein Fleißgleichgewicht (oder ein stationärer Zustand.) ist kein perpetuum mobile, es ist nur per Zuführung und Abführung von Energie stabilisert.
Dieser Streu-Verlust sammelt sich beim reversibel computing aber in form von bits an, die über kurz oder lang die speicher verstopfen oder eben wieder operativ gelöscht werden müssen…
Das alles ändert aber nichts daran, dass Mathemtik ganz grundsätzlich kein abstraktes, also temperaturloses Geschehen ist, sondern sie tut so, als seien Zahlen temperaturlos – aber das ist bereits die diskrete Entscheidung eines Beobachters.
Aber auch jede Beoabachtung ist schon eine Diskretion und als solche ist jede Beobachtung eine physikalische Arbeit, die einem Stoff-Wechsel unterliegt, den die Beobachtung aber selbst nicht vollständig abbilden kann.
(Der ontologische blinde Fleck des Beobachters)
Jede Beobachtung schneidet etwas aus der thermodynamischen kontinuierlichen Realzeit aus. Jede Beobachtung diskretiert und stabilisiert damit eine Form, einen Unterschied. Dies war uns bisher nicht bewusst, weil die allererste Diskretion, die Diskretion ist, die unser Bewusstsein von der Umwelt diskretiert (Evolutionär mit der Blut-Hirnschranke)
Das Problem bei der Entropie ist, dass jede Beobachtung einen Zeitausschnitt als eine Grenze definiert, die sagt:
Zu diesem ZEITPUNKT fängt mein System an und zu diesem ZEITPUNKT hört mein System auf.
Jede Beobachtung ist eine Zeit-Entscheidung.
Deshalb beobachtet der Beobachter streng genommen nur ZEIT- MOMENTE, die er dann aber als RÄUME – sprich SYSTEME stabilisert.
Das kleinste SYSTEM, dass er stabiliseren kann ist die Planck-Konstante. Aber auch die Planck-Konstante, das Quantum ist nur ein thermodynamisches ZEIT-MOMENT – ein Beobachtungs-Event, in diesem Falle eine konstruktive Resonanz zwischen der thermisch verlusthaften Zahl in unserem Kopf und der thermischen Verlusthaftigkeit, also OFFENHEIT aller Ränder im Kosmos.
(Die tiefere Erklärung für den Tunneleffekt liegt auch hierin begründet. Was hier “tunnelt”, ist kein Quantum. Wir können aber nur Quanten diskretieren. Was hier “tunnelt” ist in Wirklichkeit die normal Öffnung aller Ränder. Materie und alles, was wir quantisieren können, ist nur eine Verdichtung, ein pseudo-diskreter Wirbel des thermodynamischen Entropie-Zeitpfeils. (Da sind keine Quanten. Es gibt nur die thermodynamische Realzeit, den Zeitpfeil)
Da wir aber selbst als Beobachter in einer probabilistisch stabilisierten Primär-Diskretion stehen ( Blut-Hirn-Schranke),
können wir selbst die Welt kognitiv in Diskretionen abbilden (Zahlen) oder in Diskretionen erzeugen (Technik)

Aber alle diese “Diskretionen” sind immer nur Pseudo-Diskretionen. Alle Zahlen haben einen offenen Rand – ebenso wie alle Maschinen keinen Wirkungsgrad 1 erreichen können. Keine geschlossenen Ränder, nirgends.
Da aber der Beobachter selbst ein pseudo-diskretiertes System ist (ein Arbeitskreis der nicht zu 100 Prozent thermisch geschlossen ist) kann er selbst nur pseudodiskretierte System erzeugen und beobachten.

Deshalb ist die Mathematik, die quantisiert – ebenso wie die Quantentheorie ontologisch falsch aber konstruktiv richtig.
Wenn man aber das Geheimnis der Masse enträtseln will, muss man sich von der Quantentheorie verabschieden und von einer Mathematik, die so tut, als seien Zahlen zeitlose, abstrakte, kalte, also temperaturlose Gebilde.

Alle “Teilchen”, die bis jetzt diskretiert und kategorisiert wurden, waren nur wieder konstruktive “Diskretionen” – von denen nicht gesagt werden kann, ob sie beobachtet oder von einem Beobachter erzeugt wurden.
Die “Stimmigkeit” – als Übereinstimmung von Mathematik und diskretierten Teilchen entspricht ungefähr der Stimmigkeit und mathematischen Übereinstimmung des Ptolemäischen Epizyklen-Modells, welches den Planeten mathematisch berechenbare Schleifenbahnen andichtete. Es hat mathematisch eine Weile gut mit der Beobachtung übereingestimmt:
War aber trotzdem falsch.
Die heutige Quantentheorie ist das falsche aber “stimmige” Epizyklenmodell der postmodernen Rationalität.
Die Quantentheorie, die mit Teilchen rechnet und solche erzeugt ist stimmig aber falsch.
Es gibt im ganzen Universum nur eine einzige Wechselwirkung.
Und diese Wechselwirkung ist die zwischen Energie und Information, mit anderen Worten:
Die Wechselwirkung von Symmetrie und Symmetrieverlust. Aber diese Wechselwirkung hat keine “Teilchen”. Sie ist eine Rotation. Eine Routine. Ein Wirbel, der keinen “Kern” hat, ausser einen informationellen Anfang.
Mit noch anderen Worten: Die Tatsache, dass es keine idealen Kreise gibt, sondern nur Ellipsen, beschreibt die Dialektik zwischen Symmetrie und Symmetrie-Verlust.
Man kann alle Teilchen als Verwirbelung der thermodynmischen Entropie-Zeipfeil-Raumzeit beschreiben,
die einen Strömungsdruck hat und zugleich vortreibt.
Ob Wirbel sich abstoßen oder anziehen hängt von ihren Rotationsachsen ab.
Wirbel mit unterschiedlicher Drehachse treiben aufeinander zu. Wirbel mit gleicher
Drehachse stossen sich ab. Wirbel mit senkrecht dazu gestellter Drehachse können als Teilchen ohne Ladung beschrieben werden.
Die thermodynamische Entropie ist nicht Ordnung oder Unordnung. Sie ist eine Tendenz, ein Strömungsdruck mit einem Zeitpfeil, der alle Ränder sowohl schließt (Formung durch “Gravitation” zur Masse) als auch öffnet (Verlust durch Entropie – Wärme- Streuung).
Ordnung oder Unordnung, Mischung oder Entmischung sind beobachter- also zeitabhängige ENT-SCHEIDUNGEN. Das menschliche Bewusstsein ist selbst schon eine ENT-SCHEIDUNG (Blut-Hirn-Schranke) und kann deshalb selbst nur ENT-SCHEIDUNG erzeugen, reflektieren, produzieren (Diskretionen, Zahlen)

Aber alle Diskretionen in diesem Universum sind Pseudo-Diskretionen. (Verwirbelungen der thermodynamischen Realzeit zu Raumzeiten.)
Da sind keine Parallel-Univeren, and no Strings und auch keine 16 Dimensionen, die irgendwie eingerollt wären.
Das sind alles Epizyklen- Modelle, die versuchen, die Primär-Diskretion ICH und WELT auf ein Aussen zu übertragen.
In Wirklichkeit: Keine einzige Diskretion, nirgends.
Und alle Symmetrien sind schon gebrochen, wenn wir sie erzeugen oder erkennen.
Es gilt nur: DIE ZEIT.

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