„COME ON, I TAKE CARE OF THAT; KOMM GIB“

„COME ON, I TAKE CARE OF THAT; KOMM GIB“, sagt der Mann, der sich vorher im Auto noch die Fingernägel gefeilt hatte. Und es scheint, als hätte er, als er sprach, seine beiden schwergewichtigen Kumpane auch ein wenig angegrinst.
  Direkt neben dem weißen Boot des Sikh, stehen die drei. Einer von ihnen hält es fest. „Come on, pass it to me“, sagt der bald und streckt dem erschrockenen Inder im Wasser seine andere Hand entgegen.

„And you get into your own boat!“
  Schnell hat der Inder den Männern die Schnur gereicht. Einer von ihnen zieht Päckchen für Päckchen Kokain in das Schlauchboot hinein. Und alle drei grinsen nun.

Der Sikh steht in seinem Boot und schnallt sich ängstlich die Sauerstofflasche vom Rücken.
  „Now, look straight into my eyes.“

Und etwas später, gleich nachdem er kurz aufgeblickt hatte, treffen den Sikh auch schon zwei Kugeln in den Kopf. Er war da noch in der Hocke gewesen, weil er sich die Schwimmflossen abstreifen wollte.

Ruhig sehen die drei Männer auf den Toten. Bis einer von ihnen dann einen kleinen Kanister in den Händen hält und daraus Benzin in das weiße Boot gießt.
  In seiner ganzen Länge liegt der Inder auf dem Boden; Blut überall. Eines seiner Beine ist eingeknickt, liegt teilweise unter dem anderen und lehnt auch schlaff gegen den Turban. Das Gesicht vom Sikh ist zum Himmel gerichtet. Der violette Abdruck der Taucherbrille, die unter Wasser stark auf die Haut gedrückt haben musste, ist immer noch deutlich zu erkennen.

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