Im Wald…, oder auf der Wiese…, oder so.

Seid gegrüßt liebe Menschen,

Montag ist nun wieder, oder auch schon wieder. In der letzten Nacht, verzeiht es mir, war ich etwas umtriebig. Heute Nacht fiel mir ein altes, ein sehr altes Gedicht ein.

Eine Fabel.
Ich schrieb sie, als ich noch ein junger Kater war, und umtriebig…, nicht nur Samstags abends.
Vielleicht gibt es deshalb auch die eine, oder andere, sagen wir “frivole Stelle”…

Im Wald…, oder auf der Wiese…, oder so.

I
Es lacht die Kuh,es grinst der Bär
Der Maulwurf hat Geschlechtsverkehr
Das wär als solches erst mal nix Besonders
Doch heute, ist es etwas Onderes

Denn das Liebesleben ward bei Maulwurfs
Seit Kurzem, nämlich ziemlich fade
Und das fand, vor allem Frau Maulwurf
Richtig schade

So ging man nun zum Uhu hin
Zum Alten
Und sprach:”Er solle seines Amtes walten!”
Sich dabei gefälligst auch beeilen
Und einen guten Rat erteilen

Nu!
Sprach der Uhu.
Wenns im Bette nur noch öde
Iss schon blöde
Ich sag,
fehlt euch zuhaus der Liebesrausch
Hilft Gruppensex mit Partnertausch

So schaltete man ´ne Annonce
Und erhoffte sich dadurch ´ne Chonce
Gleichgesinnte zu erreichen
Und die Trübniss zu verscheichen

II
Was ein Treiben, was ein Tuten
War da in dem Maulwurfshaus
Schon nach wenigen Minuten
Hielt man´s drinnen kaum noch aus
Der Fuchs war grad´dabei ´ne Gänsin zu besteigen
Die wiederum schrie, er solle es ihr richtig zeigen
Auch Bruder Dachs war gar nicht lahm
Als er Frau Maulwurf gar nicht zahm
Mehrmals doll von hinten nahm

Nur Herr Maulwurf war vergrätzt
Er hatte wohl, bei allem Tuten
Das mit dem selbst sich Zuzumuten
Etwas verschätzt
Und er schrie aus Leibeskräften
“Raus aus meinem Haus und meiner Frau
Sonst werd´ich hier zur wilden Sau”

III
Und die Moral von der Geschicht´
Klappts bei dir im Bette nicht
Kann vielleicht ein Abenteuer
Auch im häuslichen Gemeuer
Für ganz neue Swingung sorgen
Oder bleibt dann doch verborgen
Im Maulwurfshäuslein, in dem Kalten
Bliebs auf jeden Fall beim Alten

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