Rinder(-Saft)gulasch mit Spätzle

Vorab möchte ich einen herzlichen Dank an meine Metzgerei richten für dieses wunderbare Stück Fleisch:

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Es war vom Rind, genauer: Die Hohe Rippe. Und ich habe selten ein so saftiges Gulasch gegessen bzw. gekocht.

Zutaten:

1,023 kg hohe Rippe v. Rind, oder ca.1 kg Rindergulasch
4-5 Zwiebeln (in Streifen geschnitten )
2 Knoblauchzehen (gewürfelt)
Petersilie / – Stengel
1 Dose Tomaten, 1 EL Tomatenmark
1 dicke Scheibe Speck
2-3 Karotten
½ -3/4  Flasche Weiswein, Wasser
Salz, Pfeffer, Paprika und Mehl zum Bestäuben

Zubereitung:

Zunächst müßt Ihr das Fleisch (in große Würfel 2x2x2 cm geschnitten) kräftig anbraten. Unter Umständen – abhängig von Art des Topfes und der Leistung Eures Herdes – reicht die Hitze nicht aus, um die Menge an Fleisch konstant und gleichmäßig scharf anzubraten; alternativ könnt Ihr zunächst eine Pfanne benutzen und anschließend das Fleisch in den Topf umfüllen. Hier habe ich eine meiner Induktionsplatten benutzt, die prinzipiell sehr leistungsstark sind.

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Sobald die Fleischwürfel ordentlich Farbe genommen haben, gebt Ihr zunächst die geschnittenen Zwiebeln mit dem Speck (ebenso in kleine Stücke geschnitten) dazu, etwas später dann den Knoblauch und die Petersilienstengel. Dann wird „papriziert“ (mit Paprikapulver bestreuen), anschließend “tomatisiert” (Tomatenmark dazu geben und mit anbraten) und schließlich “mehliert” (das versteht sich wohl von selbst: mit Mehl bestäuben, für die Bindung der Sauce).
Etwas später alles mit Weiswein ablöschen und die Tomaten dazu geben. Ich spüle dabei die Dose mit Wasser aus und gebe dies auch gleich mit dazu (also das „Tomatenwasser“, nicht die Dose). Alles zusammen für ca. 1 ½ Stunden köcheln lassen. Dabei solltet Ihr immer wieder umrühren, denn das Mehl hat die Eigenschaft, sich am Topfboden anzusetzen. Sollte dies aber dennoch passieren, so versucht nicht, den Boden frei zu kratzen, sondern füllt alles in einen anderen Topf, denn den “Brandgeschmack” bekommt man nicht mehr raus.

Dazu passen wunderbar die Spätzle, Kartoffeln und ein Salat. Und es gilt bekanntlich: Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt’s noch besser.

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Ich wünsche Euch gutes Gelingen,
Euer Tom

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