TEUTONIKA – Leben in Deutschland

Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffeln

Nachdem ich die vergangenen Tage unentwegt damit beschäftigt war, all die feinen Thailändischen Gerichte, die ich während meines Urlaubs kennen gelernt habe, nachzukochen, war mir jetzt mal so richtig nach etwas “Deftigem”, “Deutschen“: Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffeln. Herrlich!

Wer Glück und Geduld hat, bekommt sicher irgendwo ein frisches Sauerkraut – ich hatte beides nicht, also mußte das fertig vorgekochte Kraut herhalten, was heutzutage keine schlechte Wahl bedeutet. An der Zubereitung ändert dies nicht viel, lediglich die Kochzeit für das Kraut verkürzt sich.

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Zutaten:
Sauerkraut (1 Dose, oder ca.1 Kg)
1 Zwiebel (geschält und in Streifen geschnitten)
0,5 L Weisswein
Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, Salz und Pfefferkörner
1 Stück geräucherter Speck

Das Kasseler kaufe ich bereits fertig gegart und brate es nur noch in der Pfanne kurz scharf an.

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und im Topf aufsetzen.

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Zunächst die Zwiebeln mit dem Speck, den Wachholderbeeren und dem Lorbeer in einem Topf (mit ein bisschen Öl oder Butter, im besten Fall natürlich Schweineschmalz) anschwitzen und dann das Sauerkraut dazu geben. Sauerkraut & Zwiebeln sollten keine Farbe nehmen. Nach kurzer Zeit den Weisswein dazu geben und kochen lassen.

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Das Kraut sollte mit Flüssigkeit bedeckt sein, also gegebenenfalls noch etwas Wasser nachschütten. Solltet Ihr frisches Kraut verwenden, muss entsprechend öfters aufgegossen werden. Auch wenn das Dosensauerkraut bereits vorgekocht ist, lasse ich den Speck, oder wie man hier in Bayern dazu sagt: “Wammerl“, noch gut 20 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit sind die Kartoffeln und das Kasserler auch fertig. Jetzt noch ein “Wienerle” für den Sohn heiß machen (weil der kein Kasseler mag) und schon kann´s losgehen…

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Mahlzeit!
Euer Tom

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