Das Dorf

Sie saß im Schatten der riesigen Linde. Sie war einen Umweg gegangen.
  Ihr gegenüber, getrennt durch ein kleines Tal, und fast auf gleicher Höhe, die allerletzte Mauer der grausigen Klosterruine, in der sie früher so oft gespielt hatte, als noch mehrere der dicken Steinwände im Licht standen. Hinter ihr das Dorf; zwischen den Hügeln kaum zu sehen. Ansonsten verirrte Schafe, die grasen.
  Wenn man nicht weiß, wo man hin soll: Ja sagen, zum Morgen, der nach Lavendel duftet.
  Sie spürt keine Kraft mehr.

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