Coq au vin

Das ist mein vorerst letzter kulinarischer Gruß aus Corsica: ein Coq au vin.

Auch hier gibt es wieder unzählige Varianten von dieser ursprünglich aus dem Burgund stammenden Köstlichkeit. Tatsächlich benennen die Franzosen ihr Coq au vin immer nach ihren Weinanbaugebieten. Ich bevorzuge die Variante mit Weisswein, aber auch mit Rotwein schmeckt es sehr gut. Huhn hat die Eigenschaft, den Geschmack der Kräuter, sowie dem Wein, besonders gut anzunehmen. Daher lohnt es sich, hier frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian zu verwenden.

Zutaten:

Entweder 1 ganzes Huhn zerteilt oder
2-3 Hähnchenschenkel und 2 Hühnerbrüste
(Ich bevorzuge die Schenkel, weil das Fleisch auch nach einer Stunde garen immer noch saftig ist, im Gegensatz zur Brust, die dann doch dazu neigt ein wenig trocken zu schmecken…)

3-4 Zwiebeln, grob in Würfel geschnitten

500 g Champignons

2-3 Knoblauchzehen

Je ein Bund glatte Petersilie, Thymian, Rosmarin

1 Flasche Weisswein (halbe Flasche für das Huhn, den Rest … 😉

1 Stange Lauch (nur das Weisse)

Zubereitung:

Das Prinzip: Alles klein schneiden, alles anbraten, würzen, mit Weisswein ablöschen, die Kräuter dazu, in den Ofen. Fertig.


Klingt so einfach, ist es auch: Die Hühnerschenkel teile ich nochmal am Gelenk, würze sie mit Salz und Pfeffer, ein wenig Paprika und brate diese dann erst auf der Fleischseite und später auf der Hautseite an. Erst dann kommen die Zwiebeln, die Champignons, der Knoblauch und die Kräuter dazu. Und wenn alles ein wenig Farbe angenommen hat, übergieße ich es mit Weisswein, bis alles bedeckt ist. Jetzt kommt der Lauch dazu. Wenn die Pfanne in den Ofen passt und dafür tauglich ist, braucht man es nicht umzufüllen, andernfalls könnt ihr einen Bräter verwenden. Bei 180 Grad in den Ofen und ca. 40 Min. schmoren lassen. Die letzten 20 Minuten sollten die Hähnchenstücke mit der Hautseite nach oben liegen, damit diese noch ein wenig Farbe bekommen und schön knusprig werden. Dazu passen Bandnudeln, Reis oder einfach nur Baguette.

Viel Spaß beim Nachkochen

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