Rheinischer Sauerbraten

Der Weihnachtssauerbraten war von einer hervorragenden Metzgerei bereits eingelegt; natürlich kann man das auch selber machen: Dazu braucht man reichlich Essig, Weiswein, Wachholderbeeren, Lorbeerblätter, Zwiebeln, Sellerie und 1-2 Tage Zeit!

Zutaten:
Sauerbraten ca. 1,5 kg und den Sud
2 Zwiebeln
2 Karotten
½ Knollensellerie
1 Flasche Rotwein
1EL Tomatenmark
100 gr. Rosinen

Zubereitung:

Einen großen Topf (das Fleisch sollte mit Sud komplett in den Topf passen) erhitzen und den Braten darin kräftig anbraten. Das Gemüse grob zerkleinern und auch mit anbraten.
Das Tomatenmark dazugeben und ein wenig mit Rotwein ablöschen. Dann einreduzieren lassen und immer wieder einen Schluck Rotwein oder Sud dazugeben, einreduzieren lassen, wieder ablöschen, bis die Soße dunkelrot ist. Dann mit Rotwein und dem Sud auffüllen und ca. 1,5 Stunden „leise“ vor sich hinköcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen, die Sauce passieren und noch mal ein wenig einreduzieren lassen. Schließlich mit Mondamin oder einer klassischen Mehlschwitze abbinden und die Rosinen dazu geben. Kurz vor dem Servieren müsst Ihr den Braten wieder in die Sauce geben und ihn langsam erwärmen.
Beim Aufschneiden ist es wichtig, darauf zu achten gegen die Faser aufzuschneiden!
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Meine Freunde haben mir versichert, das der “echte” Rheinische Sauerbraten sehr gut gelungen sei , und ich (als bayerischer Koch) war unendlich froh und ein wenig stolz, dass es so gut geschmeckt hat.

Liebe Grüße nach Köln und bis bald,

Euer Tom

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