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'Schnelle Küche'

Pfifferlinge

Es ist wieder Zeit für Pfifferlinge, oder – wie wir hier unten in Bayern sagen: “Reherl”.

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Immer wieder kommt die Frage auf: Waschen oder nicht … natürlich nicht!  Die Pilze wären dann zwar sauber, aber sie würden sich mit Wasser vollsaugen, und es wäre anschließend nahezu unmöglich, sie ordentlich anzubraten. Also: Nicht waschen sondern putzen! Dabei solltet Ihr mit einem kleinen Küchenmesser den groben Dreck entfernen und möglichst noch den unteren Teil vom Stiel abschneiden. Ein Aufwand, der sich aber geschmacklich lohnt.

Die klassische Zubereitung – und immer wieder gern gegessen – sind natürlich Bandnudeln oder Semmelknödel mit Pfifferlingen in Rahm. Das ist einfach gemacht und gelingt eigentlich immer. Dazu müßt Ihr zunächst ein paar Zwiebelwürfel anschwitzen, die Pfifferlinge dazu geben, ordentlich anbraten und ganz zum Schluß Salz und Pfeffer, sowie die Sahne für den Rahm. Ein wenig reduzieren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und mit den bereits fertig gekochten Nudeln oder Knödel servieren.

Eine schnelle, einfache Zubereitungs-Alternative hätte ich heut´ im Angebot :
Tomaten-Rucola-Salat mit gebratenen Pfifferlingen

Ganz schnell gemacht: Sobald Ihr die Pfifferlinge geputzt habt, Rucola waschen und als “Bett” auf einem Teller verteilen, ein paar Tomatenscheiben oben drauf geben, alles mit Salz, Pfeffer, Aceto-Essig und Olivenöl marinieren und schließlich die gebratenen Pfifferlinge (selbstverständlich ohne Sahne !) auf dem Salat verteilen….fertig !

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Putzen.


Forelle-Artischocke-Kaviar-Steinpilz-Rucolavorspeise

Eigentlich hatte ich eine ziemlich exakte Vorstellung von dieser Vorspeise: Den Anfang machten die Artischocken, die ich unbedingt verarbeiten wollte. Dann fand ich diese wunderbaren Steinpilze und wußte, dass ich noch etwas geräuchertes Forellenfilet im Kühlschrank hatte. Jetzt fehlte nur noch der Forellenkaviar.

Mit ein wenig Rucola als “Untergrund”, darüber die Steinpilze, sowie die Artischockenböden, in dünne Scheiben geschnitten, etwas Schnittlauch, Zitronensaft, Salz& Pfeffer, noch ein wenig Olivenöl darüber geträufelt und schließlich die geräucherte Forelle und den Kaviar dazu… fertig ist eine herrliche Vorspeisen-Kombination.

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Und der Kühlschrank ist nun auch “gesäubert” und offen für Neues.

Euer Tom


Blumenkohlsalat

Blumenkohl zählt eigentlich nicht zu meinen Gemüsefavoriten, aber als Rohkostsalat finde ich ihn prima: schön knackig und eine gute Alternative zu Karotten, Gurken oder Tomaten. Das Dressing ist mein neuster Hit; Ihr müsst es unbedingt ausprobieren!

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Zutaten:
1/2 Blumenkohl (nur die Röschen!)
1 Zwiebel
Schnittlauch

Mein “Dressing 2008″: Zitronen-Olivenöldressing mit Plumsauce.

Saft von 1 Zitrone
1 El Senf
1-2 EL Plumsauce
3-4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Maggi

Die Zubereitung ist denkbar einfach, fangen wir also gleich mit dem Dressing an:
Ihr braucht einen gut verschließbaren Becher, zum Beispiel ein leeres Marmeladenglas, Tupperware oder ähnliches. Dort hinein gebt Ihr alle Zutaten in den beschriebenen Mengen, und dann wird nur noch kräftig geschüttelt, bis sich der Senf aufgelöst hat. Hört sich einfach an – ist es auch! Wer Maggi nicht mag, kann natürlich darauf verzichten.

Jetzt müsst Ihr nur noch den Blumenkohl putzen, die kleinen Röschen ablösen und den Strunk entfernen. Zwiebel würfeln, Schnittlauch schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Dressing mindestens 10-15 Minuten ziehen lassen (Der Blumenkohl braucht ein wenig Zeit, bis er sich mit dem Dressing verbindet). Angerichtet mit ein paar knackigen Radieschen und Kopfsalat … teutonischer geht es kaum.

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Apropos Radieschen: Bevor das Bund Radieschen in den Kühlschrank kommt immer das Blattgrün wegschneiden, denn es entzieht den Radieschen das Wasser!

Viel Spaß,
Euer Tom


Farfalle mit Lachs und Thunfisch

Dies ist ein wahrhaft “schnelles Gericht”, deshalb fangen wir auch gleich damit an, das Nudelwasser aufzustellen, denn das dauert am längsten.

Zutaten:
Ich habe dieses Gericht für 2 Personen gekocht und dafür ganze 300 g Lachs verwendet. Bei 4 Personen reichen sicher auch 400- 500 Gramm.

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Lachs, Zwiebel, Knoblauchzehe, Weisswein (0,3 l), Sahne (0,2 l), 1 Tomate, 1/2 Dose Thunfisch, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence

Wer auf den Thunfisch verzichten möchte, dem schlage ich nachfolgend eine kleine Variation in der Zubereitung vor:

Also, wie bereits gesagt, solltet Ihr zunächst das Wasser für die Nudeln aufstellen. Welche Sorte Nudeln Ihr verwendet, bleibt ganz Eurem Geschmack überlassen. Ich möchte Euch aber den Tip geben, die Nudeln mindestens 1 Minute vor der empfohlenen Kochzeit heraus zu nehmen; denn so können sie zunächst noch ein wenig nachziehen und garen dann später in der Sauce zu Ende.

Die Zwiebel und Knoblauch würfeln, mit Olivenöl anschwitzen – dabei aber keine Farbe nehmen lassen – und mit dem Weisswein ablöschen. Wer mag, kann jetzt noch ein Lorbeerblatt dazu geben, das ist aber kein ‘Muss’. Den Weisswein 2-3 Minuten reduzieren lassen, Salz und Pfeffer dazu geben und mit der Sahne auffüllen. Jetzt noch einmal 2-3 Minuten köcheln lassen. Den Lachs und die Tomaten würfeln, aber erst ganz zum Schluß in die Sauce geben. Die Lachswürfel brauchen nicht länger als 1-2 Minuten. Für die “Ohne-Thunfisch-Variante” die Nudeln in die Sauce geben, Lachs und Tomaten dazu, noch mal kurz abschmecken (Achtung: Lachs und Tomaten ziehen Salz) und schnell servieren…

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Wer die Thunfisch-Variante ausprobieren will, muss nur die halbe Dose Thunfisch in die Sahne geben, bevor der Lachs und die Tomatenwürfel dazukommen. Dazu allerdings noch ein paar Kräuter der Provence und die gekochten Nudeln kurz durchschwänken – fertig!

Durch die Zugabe vom Thunfisch und den Kräutern ergeben sich hier zwei völlig verschiedene Geschmacksrichtungen, probiert es einfach aus!

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Euer Tom


Treppe

Bilderbogen

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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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