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'Nachtisch'

Germknödel …

… mit  Pflaumenmus gefüllt und mit Mohn-Zucker-Butter übergossen.

Dieses Wunschessen von meinem Sohn ist eine wahre Köstlichkeit. Es fällt mit Sicherheit nicht unter die Rubrik “Leichte-Küche”, aber ich betrachte es als Mittagessen und Dessert in einem. Und das entschuldigt auch den erhöhten Aufwand bei der Vorbereitung.

Zutaten:

Für den Teig:
300 g Mehl
15g (frische) Hefe
1/8 L Milch
1 EL Zucker
Prise Salz
2 Eier
50 g Butter (geschmolzen)

Für die Füllung :
Pflaumenmus, sowie geriebenen Mohn, Puderzucker und 100g Butter.

Zubereitung:

Zunächst das Mehl in eine Schüssel geben; in der Mitte eine Vertiefung eindrücken und dann mit der zerbröselten Hefe, dem Zucker und ein wenig lauwarmer Milch auffüllen.
Den “Vorteig” – in Österreich übrigens “Dampfl” genannt – an einen warmen Ort stellen und für 20 Minuten zugedeckt  stehen lassen.

Nun den “Dampfl-Teig” mit den verquirlten Eiern, der restlichen Milch und der Butter vermischen und anschließend kräftig schlagen, bis die Masse seidig glatt wird. Dem Teig und Euch gönnt Ihr dann noch eine weitere kurze Pause; anschließend formt Ihr daraus eine dicke Rolle, schneidet diese in 6-8 Portionen bzw. Scheiben, füllt diese jeweils in der Mitte mit dem Pflaumenmus und formt sie dann zu einem Knödel. Die fertig geformten, gefüllten Knödel zunächst auf ein bemehltes Brett legen und mit einem Tuch bedecken.

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Am besten “gehen sie auf”, wenn man die Knödel im Dampf gart. Dafür nehmt Ihr einen großen Topf, der zu 1/3 mit kochendem Wasser gefüllt ist, stellt ein passendes Sieb hinein und legt dann die Knödel in das Sieb (oder natürlich auch umgekehrt). Die Knödel sollten dabei nicht in Kontakt mit dem Wasser kommen; und ganz wichtig: Deckel drauf!

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Von nun an dauert es noch 10-12 Minuten, bis die Knödel fertig sind.

In der Zwischenzeit den Mohn (am besten gerieben) mit dem Puderzucker vermischen, und die Butter zerlassen. Schließlich die Germknödel auf einen Teller geben, mit der Butter übergießen und mit dem „Mohnzucker“ bestreuen.

Fertig.

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Viel Spaß beim Nachkochen,
Euer Tom


Schwarzwälder Kirschtorte im Glas

Richtig gelesen: Torte im Glas!
Anlässlich zu einem gestrigen “Live-Cooking-Event” für 120 Personen habe ich als krönenden Abschluss dieses Dessert gemacht, und es war ein absoluter Erfolg! 60 Portionen hatte ich vorbereitet, und es hat wahrlich keine 5 Minuten gedauert bis alle vergriffen waren.

Zutaten:
Für 6-8 (60) Gläser mit Deckel.
1 (3) Schokoladen-Torten-Boden.
Für die kleine Portionierung eignet sich auch ein kleiner Herrenkuchen.
1 (8) Becher Mascarpone
1-2 EL (1kg) Creme fraiche
1/2 Becher (0,5 L) Sahne
Zitronenabrieb
Zucker nach Belieben
1/2 Glas (5 Gläser) Schattenmorellen
0,1 L (0,5 L) Glühwein
Kirschsaft
100 g (500 g) brauner Zucker
1 EL (4-5 EL) Mondamin
Kirschwasser nach Belieben, Edelbitter-Schokoflocken zum Garnieren.

Zubereitung:
Zunächst fangen wir mit den Kirschen an, denn diese sollten zur Weiterverarbeitung kalt sein: Dazu den braunen Zucker karamelliesieren lassen, mit dem Glühwein ablöschen und einen Schuss Kirschwasser sowie den abgetropften Kirschsaft dazugeben. Das Ganze auf die Hälfte einreduzieren lassen und mit dem Mondamin abbinden; anschließend abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Mascarponecreme mit den anderen Zutaten anrühren und abschmecken. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein, sondern eher eine schöne cremige aber feste Konsistenz haben!
Jetzt den Schokoboden ausschneiden/ausstechen, die dabei entstehenden Abschnitte kann man gut verwerten! Nun die Mascarponecreme darüber geben (diese sollte am besten mit einer Spritztülle direkt am Rand entlang gespritzt werden), dann die abgekühlten Kirschen, darauf noch einen kleinen Klecks Mascarpone und zum Schluß die Schokoflocken.
Deckel drauf und kühl stellen, fertig!

Einzelglas
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Viel Erfolg und Spaß beim Nachmachen!

Euer Tom


Schokoladen-Soufflé mit flüssigem Kern

Ein wunderbares Dessert, besonders für Euer Weihnachtsmenü, wenn es auf ein paar Kalorien auch nicht mehr ankommt.

Zutaten für 6 Personen:

125 g Zartbitter-Kuvertüre (bitte beim Einkauf auf Qualität achten, es zahlt sich aus.)
125 g Butter (nur lesen, nicht kommentieren.)
Butter zum Einfetten der Formen
2 Eier
3 Eigelb
60 g Zucker
Prise Salz
25 g Mehl

Zubereitung:
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Das Schöne an diesem Dessert ist, dass man es vorbereiten kann, ja sogar muss.
Zunächst werden die Förmchen für das Soufflé mit ein wenig Butter ausgefettet und anschließend kalt gestellt. Wie bei der weißen Schokolade linkhausklein.png, müsst ihr beim Schmelzen aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird! Lieber langsam, als doppelt. Zu der Schokolade gebt ihr dann auch gleich die Butter dazu, und lasst sie zusammen „Eins“ werden. Ab und zu mit einem Löffel durchrühren, und weiterhin nicht über die Kalorien nachdenken. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz (ca. 6-7 Minuten) sehr cremig rühren (kalt!). Wenn dann Eure Kuvertüre-Butter-Mischung geschmolzen ist, diese dann nach und nach in die Eier-Zucker-Schaummasse einrühren, etwas Mehl noch drüber sieben und durchrühren. Die Soufflémasse noch gerecht in die Förmchen geben und über Nacht kalt stellen.
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Am nächsten Tag, während der Hauptgang gegessen wird, sollte Euer Ofen schon auf 180° Unter-Oberhitze vorgeheizt sein. Das Timing liegt dann ganz in Eurer Hand, die Soufflé brauchen ca. 20 Minuten. Fertig sind sie, wenn sich die Mitte der Soufflé leicht wölbt. Dann braucht ihr die Förmchen nur noch stürzen und möglichst sofort servieren.
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Egal was Ihr vorher serviert habt: wenn Euch das Schokoladen-Soufflé gelingt, wird nicht nur der Weihnachtsbaum strahlen. Unvergleichlich dieser Moment, wenn man es mit dem Löffel halbiert und die Schokolade aus der Mitte heraus läuft.
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Dazu passen ein zartschmelzendes Vanilleeis und auf jeden Fall die Glühweinkirschen!

Frohe Festtage,

Euer Tom 


Spekulatius-Soufflé

Ein wunderbares Dessert, gerade jetzt, so kurz vor Weihnachten. Habt Ihr schon alle Geschenke?

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Es handelt es sich hierbei zweifelsohne um ein Rezept für Fortgeschrittene:
Bei einem Soufflé bedarf es um genaue Einhaltung des Rezeptes, insbesondere der Mengen. Beim „Probekochen“ reichte schon ein bisschen zuviel Backpulver und aus meinem Ofen wuchsen eigenartige “Dinger”, die dem Schiefen Turm von Pisa durchaus hätten Konkurrenz machen können.

Zutaten für 6-8 Förmchen:

200 g Spekulatiuskekse
100 g Butter
5 Eier
1,5 EL Mehl
1 TL Backpulver
70 g Zucker
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Vorbereitung:

Ofen auf 220 Grad Unter-Oberhitze vorheizen.
6-8 Förmchen mit Butter austreichen und dann mit Zucker „ausstreuen“.
200 Spekulatiuskekse zu Mehl verarbeiten (funktioniert am Besten im Mixer).
5 Eier trennen.
Wasserbad vorbereiten, worin die Förmchen reinpassen. Sie sollten zu einem Drittel im heißen Wasser stehen. Am Besten noch Backpapier drunter legen!

Zubereitung:

Zunächst die Butter mit einem Handrührgerät schaumig schlagen, dann das Mehl und das Backpulver drunter mischen. Jetzt nach und nach die Eigelbe dazu geben und langsam unter rühren. Das ist die Basis.
Nun kommt das „Spekulatiusmehl“ hinzu.
Wichtig ist der Eischnee; um ihn besonders steif zu bekommen ein kleiner Tip von mir: Eine Prise Salz. Erst wenn der Schnee schön steif ist, nach und nach den Zucker einstreuen.
Bevor ihr nun den Eischnee unter die Masse hebt, vergewissert Euch, dass der Ofen heiß ist, das Wasserbad kocht, und die Gäste auf Ihr Dessert warten, denn jetzt muss alles schnell gehen!
Eischnee drunterheben, in die Förmchen verteilen und ab in den Ofen.
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Sehr gut passen dazu die Glühweinkirschen, Cassisbirnen oder auch ein gutes Vanilleeis…
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Viel Erfolg

Euer Tom


Treppe

Bilderbogen

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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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