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'Mediteran'

Auberginen-Kaviar

Kürzlich las ich den “Feinschmecker” durch und stieß dabei auf dieses Rezept. Natürlich ist der Name ein wenig irreführend und könnte bei dem Einen oder Anderen zu einer Enttäuschung führen, weil dieses Mousse wirklich wenig – außer vielleicht in seiner Beschaffenheit – mit Kaviar zu tun hat. Aber geben wir dem Kind doch einen Namen :-)
Warum ich es einfach so “übernehme” liegt einzig und allein daran, dass es wirklich einfach zuzubereiten ist und mit seinem wirklich guten Geschmack überzeugt!

aubergineroh

Zutaten:
1 Aubergine (wer gleich mehr machen will…)
1/2 Zitrone
1-2 EL  gutes Olivenöl
Salz und Pfeffer, evtl.  einen „ Hauch“ Knoblauch

Zubereitung:
Zunächst den Ofen auf 225-250 Grad (Heißluft) vorheizen und die Aubergine im Ganzen für ca. 20 – 25 Minuten hinein geben. Nun den Stiel entfernen; im günstigsten Fall platzt die Haut von alleine ab, ansonsten könnt Ihr sie sehr leicht abziehen. Das pure, weiche „Auberginen-Fleisch“ grob zerkleinern und mit ein wenig Salz bestreuen. Das ganze in ein Sieb legen und über einer Schüssel auskühlen lassen. Das Salz entzieht der Aubergine das Wasser.
Wenn nach ca. 30 – 40 Minuten die Aubergine kalt ist, kommt alles zusammen in einen Mixer – ich meine natürlich die Aubergine und die restlichen Zutaten. Wenn Ihr Knoblauch verwendet, so solltet Ihr diesen vorher ganz fein hacken, salzen und mit dem Messerrücken zerdrücken.
Beim Mixen noch ein wenig aufpassen, denn wenn man den “Kaviar-Effekt” haben möchte, dann sollte die Masse natürlich nicht zu fein gemixt werden.
Die Zitrone gibt dem Geschmack noch eine leichte Säure, und je besser das Olivenöl ist, desto…

auberginefertig

Das Auberginenmousse eignet sich hervorragend als Brotaufstrich, aber auch als Dip, so zum Beispiel als Alternative zur Guacamole.

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Viel Spaß beim Kochen,
Euer Tom


Carpaccio von jungen – rohen – kleinen Artischocken mit Guacamole und Tomatensalat

artischocken
Der Gedanke, dass man Artischocken vielleicht roh essen könne, war auch für mich zunächst recht befremdlich, aber ein Versuch allemal wert …
Beim ersten Versuch habe ich die Artschocken geschält (mit einem scharfen Messer), dabei sämtliche äußeren Blätter entfernt, bis die Artischocken-Herzen „nackt“ und leicht gelblich vor mir lagen. Aus Erfahrung wusste ich, dass das Fruchtfleisch sich – ähnlich zur Avokado – sehr schnell bräunlich verfärbt, also habe ich die Artischocken zunächst in ein Zitronenwasser gelegt; das war allerdings keine besonders gute Idee, denn der Geschmack wurde dadurch leicht bitter. Also: erst kurz vor dem Anrichten schälen und dann in sehr dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und schließlich mit einem wohlschmeckenden Olivenöl beträufeln.
artischockensalat
Hier seht Ihr meine Variante mit „Rucolabett“, Guacamole und einem Tomatensalat. Das Besondere bei dem Tomatensalat ist, dass er vollkommen ohne Essig auskommt. Ich viertel die Tomaten, nehme das Innere raus, hacke ein wenig frischen Knoblauch und gebe ein gutes Olivenöl dazu. Den Rest machen dann die Tomaten ganz von selbst :-)
Frischer Basilikum oder Petersilie schadet übrigens nicht.

Viel Spaß beim Kochen,
Euer Tom


Spaghetti mit Kohlrabi und gebratenen Scampi

Dieses Gericht entstand – ehrlich gesagt – ganz zufällig, was aber am Ergebnis nichts ändert: Eine sehr gelungene Kombination und deswegen auch hier bei Teutonika…

Spaghetti

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Zutaten:
1 Kohlrabi
1/2 Zwiebel
Milch & Brühe ( zum Kochen vom Kohlrabi )
Salz, Pfeffer und Muskat
1-2 Scampi ( am Besten mit Schale )

Zubereitung:

Nun zur Entstehung: Ich habe neulich Kohlrabigemüse gekocht, als leichte Vorspeise. Dabei das Gemüse mit Zwiebelwürfel angeschwitzt, den Kohlrabi in feine Scheiben geschnitten, anschließend geviertelt und gleich mit angeschwitzt, ein wenig Brühe und Milch (kein Mehl !) dazu und gar gekocht.
Zum Hauptgang gab es Spaghetti mit einer Tomatensauce und Artischocken. Wie immer kochte ich ein paar Spaghetti zuviel, und von dem Kohlrabigemüse war auch noch was übrig. Und so habe ich die Spaghettis, den Kohlrabi, dazu noch ein paar Scampis mit „meinen ganzen Mut“ zusammen gemischt.
Was dabei heraus kam war – wie gesagt – eine durchweg gelungene Kombination.
Durch den Verzicht auf die Sahne sogar ein leichtes Essen.

Viel Spaß beim Kochen

Euer Tom


Spaghetti Vongole

Die Vongole, die ich hier mache, sind eine Mischung aus italienischer und französischer Küche: Französisch wegen dem Weisswein und den Gemüsestreifen, Italienisch wegen der Tomaten!

Zutaten Spaghetti Vongole

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Zutaten:
Pro Person ca. 200 g Vongole
Spaghetti
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Karotte, in feine Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 Stangen Frühlingslauch
300 g Kirschtomaten, halbiert

Zubereitung:
Ihr fangt zunächst mit den Spaghetti an und kocht diese gut al-dente (also ruhig 1-2 Min. vor der empfohlenen Kochzeit aus dem Wasser nehmen). Dann eine Pfanne sehr heiß werden lassen, die Muscheln hinein geben und kurz warten bis alle aufgesprungen sind. Die, die sich nicht von selbst öffnen, bitte entfernen – weil tot!
Jetzt gebt Ihr das Gemüse dazu und löscht alles mit Weisswein ab; dann noch mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Schließlich kommen die Spaghetti ebenfalls in die Pfanne, alles wird vermengt und mit Schnittlauch und Petersilie bestreut, fertig!

Spaghetti Vongole

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P.S.: Fisch Witte ist der Fischhändler meines Vertrauens am Viktualienmarkt und auf jeden Fall mal ein Würdigung wert.


Treppe

Bilderbogen

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Randnotiz

Lucia

  • Der Garten Eden ist nicht mehr. Aber es schmeckt sehr süß. Blätter fallen und der Teich wächst zu.

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