Kategorie: Labor Widerspruchsforschung

Noch einmal Heidegger: Stadt, Land, Sprache…

Bei Heidegger, um ihn herum…findet sich ein Ungelöstes. Eine Art Rätsel. Warum und wozu nahm er im Denken den bäuerlich-feldgängigen, den ländlichen Sprachton an? Ein Ton des Sprechens und Denkens, der sich bei ihm irgendwann verdichtet hatte zu einer Note, die bis heute angezweifelt oder ignoriert oder gar nicht verstanden wird; die Aussage und Behauptung…

Höhe der Technik: Denken und Schreiben im Internet.

Ein Haus, das man als neugieriger Mensch betritt und als geistig Behinderter wieder verlässt, nennt man in Deutschland eine Schule. Das Problem von vielen Intellektuellen, Schriftstellern und Dichtern heute ist ihre nichtvorhandene Sprache. Wie vor 3000 Jahren halten sie, was sie ihr Sprechen nennen, ihren Vers nennen und ihren Gesang nennen für ein Echo des Logos der Götter. Dabei rufen sie den Logos an, aber sie sprechen ihn nicht. Sie reden die Rede, aber sie bauen kein Rad. Sie wälzen Verse, aber sie sind nicht versiert. Der Logos aber, der WIRKsame Logos, der echte VERS, als DICHTENDER Logos und als Gesang ist im technologischen Zeitalter von den programmierenden Göttern hineingeschenkt in die VERSierten Maschinen. Der mächtige Logos, als – der SCHÖPFENDE – das ist der LOGOS der PROGRAMMIERER im versierten LOGOS der Technik. Die Techniker und Programmierer sind heute die Dichter. Sie verdichten. Der so genannte Schriftsteller, der so genannte Philosoph, der so genannte Dichter, schreibt und redet nur noch SERVIL, als SERVER, in der Sprache der DIENER. Er bedient die Maschinen, die ihn an-stellen. Er singt den Rädern ein Liedchen – vor.

Wärme-Arbeit und Kühlungs-Handeln.

Das Bekannte ist noch nicht erkannt. (G.F. W. Hegel) Ein-Wendungen… Das jetzt vollständig vorliegende Dokument „Entropie-Kreativpotential der Natur I – V“ PDF zum Download hat mein Gesprächspartner T.S.W. Salomon seinem langjährigen ehemaligen Kollegen und Freund Rudi Waibel gewidmet. Ich widme es hiermit noch nachträglich Martin Heidegger. Warum – weil hierin etwas angedeutet wird, was Heideggers…

Dauer und Verdauung – nach Bergson, nach Heidegger

Zur Biophysik des „Metaphysischen.“ Schriebe eine Frau Dauer einen Brief an eine Frau Zeit, so wäre es der  Brief einer reisenden Königin  – gerichtet an ihre daheim gebliebene Kammerzofe. Es war der französische Philosoph Henri Bergson, der vor etwa 100 Jahren den Begriff der  Dauer (franz: Dureé) als Achtungswort und um-greifenden Terminus einführte in die philosophische…